Lohnt sich die Direktversicherung? Finanzberater informiert über negative Auswirkungen.

Heute besuchen wir Dennis Durchschnitt. Dennis ist 35 Jahre alt, ledig und hat noch keine Kinder. Er arbeitet Vollzeit und verdient 2.300 Euro. Jedes Jahr erhält er eine Renteninformation. Auf dieser steht, dass Dennis zum Rentenbeginn 1.238 Euro Rente erhalten wird. Nach Abzug von Steuern und Krankenversicherung bleiben davon 1.041 Euro über. Berücksichtigt er noch den Kaufkraftverlust, müsste er mit 545 Euro auskommen. Aus diesem Grund benötigt er eine zusätzliche private Altervorsorge oder eine betriebliche Altervorsorge. Dennis informiert sich zunächst über eine private Vorsorge. Mit 100 Euro im Monat kann er sich bis zum Renteneintritt ein Zusatzeinkommen über 344 Euro aufbauen. Jetzt möchte er wissen, wie sich das auf seine gesamt Rente auswirken wird. Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben verbleiben Dennis dank der privaten Altersvorsorge 1.371 Euro Rente zum Ausgeben. Seine Rente hat sich um 330 Euro erhöht. Zum Vergleich möchte er wissen, wie sich die angebotene Direktversicherung von seinem Arbeitgeber rechnet. Bei diesem Durchführungsweg verzichtet Dennis auf 100 Euro Nettogehalt.

Gleichzeitig spart er Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und sein Arbeitgeber beteiligt sich mit 15 Prozent an dem Vermögensaufbau, so dass er zusätzlich 108 Euro anlegen kann. Aus 208 Euro Beitrag wird sich Dennis eine betriebliche Rente über 723 Euro aufbauen. Die Gesamtrechnung schaut für Dennis wie folgt aus. Auf die gesetzliche Rente und die betriebliche Rente fallen Steuern und Krankenversicherungsbeiträge an, so dass er eine Nettorente über 1.402 Euro erzielt.

Die Gehaltsumwandlung erzeugt also eine Erhöhung um 361 Euro für Dennis. Die niedrigere gesetzliche Rente entsteht, weil Dennis und sein Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge gespart haben. Zusätzlich wird die betriebliche Rente zu 100 Prozent versteuert und es werden Krankenversicherungsbeiträge davon abgezogen. Bei diesem Vergleich stellt Dennis fest, dass sich die beiden Zusatzrenten nur gering voneinander unterscheiden. Die Gehaltsumwandlung erzielt durch 108 Euro zusätzlichen Beitrag nur einen Euro mehr am Tag. Durch die gesparten Sozialabgaben werden alle Sozialleistungen bei Dennis reduziert. Das Arbeitslosengeld wird 60 Euro weniger, sein Krankengeld reduziert sich um 80 Euro, die Erwerbsminderungsrente wird noch geringer und auf die Kürzung der gesetzliche Rente brauchen wir nicht weiter eingehen. Mein Name ist Martin Sika und ich empfehle Euch vor dem Abschluss einer Altersvorsorge erst eine Schichtenanalyse durchzuführen, damit Ihr alle Vorteile und Nachteile gegeneinander abwägen könnt. Weitere wertvolle Hinweise und Informationen findet ihr auf meiner Internetseite www.meinfinanzspezialist.de/vermoegensaufbau. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit. Macht es wie Dennis und holt euch alle notwendigen Informationen bevor ihr eine Entscheidung trefft.

Ich hoffe, dass euch dieses Video gefallen hat und freue mich über alle Kommentare. Viele Grüße, Euer Martin Sika .

Quelle Youtube